Von Fehmarn bis Sylt laufen Küstenschutz- und Rettungsdienste auf Hochtouren. Bürgermeister und Landräte rufen die Bevölkerung auf, Vorräte für mindestens drei Tage anzulegen und unnötige Fahrten zu vermeiden.
Der angekündigte Schneesturm wird von schweren Ostböen bis 100 km/h begleitet, die meterhohe Verwehungen erwarten lassen. Fährverbindungen wackeln, und Fischerboote bleiben vorsorglich im Hafen.
Sturmfront rast gen Süden
Zwischen Elbe und Main kündigt sich eine kollidierende Polarfront an: kalte Festlandsluft trifft auf feuchte Atlantikströmungen. In diesem Grenzgebiet drohen binnen Stunden zehn Zentimeter Neuschnee – in Staulagen deutlich mehr.
Pendler erleben bereits massive Staus auf der A 1, A 3 und A 9; Flughäfen in Düsseldorf und Hannover melden Verzögerungen, einzelne Inlandsflüge werden gestrichen. Einen regelrechten Blackout für den Verkehr könnte jedoch eine unsichtbare Gefahr auslösen.