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Blitzeis – der unsichtbare Gegner

Mit steigender Luftfeuchte sickert mildere Luft in Bodennähe, während die Fahrbahnen stark unterkühlt bleiben. Innerhalb von Minuten verwandeln sich Straßen in blankes Eis – zahlreiche Auffahrunfälle sind die Folge.
Krankenhäuser berichten von einem sprunghaften Anstieg an Knochenbrüchen, Rettungsdienste kommen kaum hinterher. Meteorologen sprechen von einer „selten explosiven“ Mischung aus Schnee, Eisregen und Sturm.
Die entscheidende Wetterwende

Am Freitagabend kollabiert das Sturmtief über Skandinavien – gleichzeitig bricht vom Atlantik deutlich mildere Luft nach. Innerhalb weniger Stunden steigen die Temperaturen im Westen und Südwesten auf plus 3 °C, der kräftige Schneesturm geht dort in Regen über.
Damit endet die akute Blizzard-Gefahr, doch es droht ein neues Problem: Tauwasser und verstopfte Gullys könnten lokale Überflutungen auslösen. Experten empfehlen, Dachrinnen und Abflüsse rechtzeitig frei zu räumen.