Wenn uns geliebte Menschen im Traum besuchen: Was das wirklich bedeuten könnte

Der Verlust eines geliebten Menschen verändert alles – die Atmosphäre, den Rhythmus der Tage, die plötzlich so bedrückende Stille. Trauer kennt kein einheitliches Erscheinungsbild; sie äußert sich in Tränen, Betäubung und Momenten stillen Unglaubens. Doch in den stillen Stunden der Nacht erleben viele Menschen etwas Außergewöhnliches – einen Traum, in dem der Verstorbene lebendig erscheint, spricht, lächelt oder einfach nur neben ihnen steht. Für viele ist dieser Moment so lebendig, dass er noch lange nach dem Erwachen nachklingt und Trost und Verwirrung zugleich weckt. Wissenschaftler und spirituelle Denker fragen sich seit Langem: Was bedeuten diese Träume eigentlich?

Laut Patrick McNamara, Neurowissenschaftler und Professor an der Boston University, werden diese Momente als Besuchsträume bezeichnet. Sie treten häufig bei Trauernden auf und sind mit einer starken emotionalen Bedeutung verbunden. McNamara beschreibt sie als Erlebnisse, in denen die Verstorbenen „sehr lebendig“ erscheinen, oft um Trost oder Frieden zu spenden. Obwohl er sich auf Psychologie spezialisiert hat, gibt er zu, dass selbst er – ein Skeptiker – von der Überzeugung erschüttert war, durch solche Träume tatsächlich mit seinen verstorbenen Eltern kommuniziert zu haben. Er vermutet, dass diese Träume einen tieferen psychologischen Zweck erfüllen: Sie helfen uns, Trauer zu verarbeiten, die emotionale Verbindung aufrechtzuerhalten und den Verlust zu akzeptieren, indem sie seine schmerzlichsten Auswirkungen abmildern.

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