Eindeutige Worte von Jens Spahn: Der frühere Gesundheitsminister befürchtet

 

Spahn traf den Nerv einer Republik, in der Umfragen der AfD seit Monaten zweistellige Rekorde bescheinigen und die politische Mitte um neue Strategien ringt. Die Atmosphäre ist elektrisch, der Ton schärfer denn je – doch was genau fürchtet der CDU-Politiker?

Die Angst vor der politischen Justiz

Image: IMAGO / Andreas Gora
Image: IMAGO / Andreas Gora

Hinter Spahns Warnung steckt mehr als nur Wahlkampf-Rhetorik. Innerhalb der AfD kursieren seit 2021 Forderungen nach einem Corona-Tribunal; Parteigranden sprechen offen davon, ehemalige Regierungsmitglieder für Lockdowns, Maskendeals und Impfdruck „zur Verantwortung zu ziehen“. Spahn sieht sich als symbolisches Feindbild Nummer 1 – ein Zustand, der jede Talkshow-Diskussion sofort auflädt.

Er verweist auf persönliche Anfeindungen, Beschimpfungen als „Mörder“ und eine „tiefe Sehnsucht nach Rache“, die er im Milieu der AfD-Basis spürt. Doch um zu verstehen, warum die Angst so tief sitzt, lohnt ein Blick zurück in die 

 

 

 

Rückblende: Entscheidungen unter Zeitdruck

Image: AI
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Zwischen März 2020 und Dezember 2021 führte Jens Spahn das Gesundheitsministerium durch die größte Gesundheitskrise seit Generationen. Milliarden-Bestellungen für Masken, Schnelltests, Impfstoffe und der Druck, binnen Tagen Gesetze zu ändern, prägten seine Amtszeit. Fehler passierten: überteuerte Schutzmasken, chaotische Impfstart-Termine, hastig geschriebene Verordnungen.

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