Das ist einfach nur traurig.

Bis zuletzt war ihr Ehemann Bernard d’Ormale an ihrer Seite. Das Paar war seit 1992 verheiratet. Bardot starb nach längeren gesundheitlichen Problemen – ruhig, zurückgezogen, fernab des Rampenlichts, das sie einst weltweit umgab.

Vom Sexsymbol zur Aktivistin

Image: IMAGO / Bestimage

Unvergessen bleibt ihr Durchbruch im Jahr 1956 mit dem Film Und immer lockt das Weib. Die Rolle machte sie über Nacht zum internationalen Sexsymbol. „B.B.“ wurde zur Chiffre für eine neue Zeit – selbstbewusst, sinnlich, unangepasst.

Vier Ehen prägten ihr Privatleben, darunter die Verbindung mit der Jetset-Ikone Gunter Sachs. 1973 zog sie sich überraschend aus der Schauspielerei zurück. Stattdessen widmete sie ihr Leben dem Tierschutz, gründete eine Stiftung und kämpfte kompromisslos für ihre Überzeugungen – auch wenn sie damit immer wieder polarisierte

Ein Vermächtnis zwischen Glanz und Kontroverse

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Brigitte Bardot blieb bis zuletzt eine Figur der Extreme. Ihr politisches Engagement sorgte ebenso für Aufsehen wie für scharfe Kritik. 2008 wurde sie wegen Volksverhetzung zu einer Geldstrafe verurteilt. Dennoch blieb sie unbeirrt – und ihrer Haltung treu.

2019 sagte sie in einem Interview:

„Es ist schmeichelhaft, wenn ich als Schönheitsideal bezeichnet werde, aber in Erinnerung bleiben möchte ich als ‚die Fee der Tiere‘.“

Mit ihrem Tod endet das Leben einer Frau, die sich nie vereinnahmen ließ. Sie war mehr als ein Filmstar – sie war ein Symbol. Geliebt, umstritten, unvergessen.