Betrunkener Lokführer stoppt Zug auf freier Strecke

 

Zugbegleiter verhindert Schlimmeres

Während des außerplanmäßigen Halts bemerkte ein Zugbegleiter Alkoholgeruch bei dem Fahrer und verhinderte eine Weiterfahrt des Zugs. Einsatzkräfte der Bundespolizei nahmen den Mann in Gewahrsam.

Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,67 Promille. Da der Mann Anzeichen einer psychischen Ausnahmesituation aufwies, wurde er in eine Klinik eingewiesen.

Von den rund 250 Fahrgästen wurde niemand verletzt. Die Feuerwehr evakuierte den Zug zwischen Rheda-Wiedenbrück und Oelde. Auf den Lokführer kommt jetzt ein Strafverfahren zu.

Offenbar mit knapp 2,7 Promille Alkohol im Blut hat ein Lokführer einen Regionalexpress durch Nordrhein-Westfalen gesteuert. Als er statt am Bahnhof auf freier Strecke hielt, fiel sein Zustand auf. Der Zug wurde evakuiert.